{"id":1534,"date":"2018-10-19T16:33:25","date_gmt":"2018-10-19T14:33:25","guid":{"rendered":"http:\/\/abenteuerpiloten.de\/?p=1534"},"modified":"2018-10-22T11:02:50","modified_gmt":"2018-10-22T09:02:50","slug":"mit-12-uls-nach-marokko-wir-sind-in-marokko","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/abenteuerpiloten.de\/?p=1534","title":{"rendered":"Mit 12 ULs nach Marokko &#8211; wir sind in Marokko!"},"content":{"rendered":"<p>\u00dcber der Stra\u00dfe von Gibraltar werde ich von Sevilla Approach aufgefordert zu Tangier Approach zu wechseln. Vorsorglich habe ich mir alle Einfluggenehmigungsnummern aufgeschrieben. F\u00fcr den Fall, dass ich diese \u00fcber Funk angeben muss. Ich melde mich bei Tangier und werde von einer freundlichen Damenstimme begr\u00fc\u00dft. Sie sagt mir, wann ich mich wieder melden soll. V\u00f6llig unspektakul\u00e4r erreichen wir das afrikanische Festland.<\/p>\n<p>K. und ich klatschen uns ab. Wir haben es geschafft! Die Anspannung ist schlagartig weg. V\u00f6llig ruhig gleiten wir \u00fcber die marokkanische Landschaft. Diese ist zuerst gr\u00fcn und fruchtbar. Je weiter wir in das Landesinnere kommen, desto karger wird sie. Von Gr\u00fcn ist nicht mehr viel zu sehen. Braun ist die dominierende Farbe. Ein Fluss m\u00e4andert durch das Tal. Am Flusslauf sind kleine St\u00e4dte und bewirtschaftete Felder zu sehen. Abseits des Flusses staunen wir \u00fcber die Vielzahl unterschiedlicher Erdt\u00f6ne.<\/p>\n<p>Nachdem wir Tangier Approach nicht mehr h\u00f6ren, versuche ich, Casa control zu erreichen. Allerdings vergeblich. Ich probiere es dreimal, dann gebe ich auf. Ich kenne dies von unserem Tragschrauberflug durch Marokko. In weiten Teilen des Landes gibt es keinen Funkkontakt. Zudem hat mich die Lotsin von Tanger \u00a0mit folgenden Worten von ihrer Frequenz verabschiedet: \u201eTry to get contact to casa control, if not possible next contact Fes Approach\u201c. Dort melde ich mich nun. Die schnelle Gruppe von Robert ist im Anflug, ansonsten ist am Flugplatz nichts los. Fes Approach verlangt sowohl von Robert als auch von mir alle Kennungen in der Reihenfolge der Landung. Es soll sich jeder einzeln beim Anflug melden. Dies f\u00fchrt zu ein paar Verwirrungen auf beiden Seiten. Die Kontrollerin verwechselt die Kennungen, der ein und andere Pilot, der nicht auf Funken eingestellt ist, hat nicht gleich die richtige Sprechgruppe parat. Trotz diesen kurzzeitigen \u201eVerwirrungen\u201c sind alle Maschinen sicher am Boden. Ich vermerke in meiner pers\u00f6nlichen \u201eLessons learned\u201c Liste, dass ich mich darauf einstellen muss nicht als Formation zu landen. Ich werde vor dem n\u00e4chsten Start nochmals die englischen Sprechgruppen f\u00fcr einen Anflug auf einem kontrollierten Platz mit meiner Gruppe durchgehen.<\/p>\n<p>Es kommen gleich einige Uniformierte auf uns zu und verlangen die Reisep\u00e4sse. Es geht relativ schnell. Ich habe die Passprozedur langwieriger in Erinnerung. W\u00e4hrend der letzte Ausweis angeschaut wird, kommt schon der Tankwagen um die Ecke gefahren. Ein gro\u00dfer Tankwagen, mit einem ganz kleinen Anh\u00e4nger. Der Anh\u00e4nger ist f\u00fcr uns. Per Handpumpe werden alle Maschinen betankt. Dies dauert nun doch ganz sch\u00f6n lange. Vor allem stehen wir auf dem Vorfeld bei 36 Grad im Schatten. Ich m\u00f6chte nicht wissen, wie hei\u00df es in der Sonne ist. Hochdecker sind hier klar im Vorteil. Man kann sich gem\u00fctlich in den Schatten unter dem Fl\u00fcgel setzen.<\/p>\n<p>Was die Schnelligkeit der Ausweiskontrolle angeht, habe ich mich zu fr\u00fch gefreut. Im Flugplanb\u00fcro wird jedes Flugzeugdokument kopiert. Dies zieht sich ewig hin. Als endlich das letzte Papier dupliziert, gestempelt und abgeheftet ist, wandern wir zum Terminal. Manch einer w\u00fcrde auf unserer Wanderung Brotzeit machen, so lange ist der Weg. Bei der Ankunft f\u00fcllen wir die obligatorischen Landekarten aus. Der Pass wird nochmals, inzwischen zum dritten Mal, kontrolliert &#8211; und kontrolliert und kontrolliert. Ich wei\u00df nicht, was da so lange dauert. Auf jeden Fall m\u00fcssen wir eine gef\u00fchlte Ewigkeit warten, bis die P\u00e4sse zur\u00fcckgebracht werden und wir endlich marokkanischen Boden, au\u00dferhalb des Flughafens, betreten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Zwei Taxen bringen uns in die Medina. Genau gesagt bringen sie uns an einen der Eing\u00e4nge zur Medina. Dort werden wir von dem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer unseres Riads (<a href=\"http:\/\/www.au20jasmins.com\">http:\/\/www.au20jasmins.com<\/a>) empfangen. Das Gep\u00e4ck wird auf einen Handwagen umgeladen und wir verschwinden in den engen Gassen der Medina. Die Riads sehen von au\u00dfen unscheinbar aus. Innen er\u00f6ffnet sich tausendundeine Nacht. Der Name Riad ist von dem arabischen Wort f\u00fcr Garten abgeleitet. Die Zimmer gruppieren sich um einen Innenhof, der fr\u00fcher offen war. Die Hotelriads haben fast alle Glasschiebed\u00e4cher, sodass man auch bei Regen trocken bleibt und den \u201eGarten\u201c \u2013 den Innenhof &#8211; genie\u00dfen kann.<\/p>\n<p>Kaum angekommen, schon geht es weiter. Unser Guide wartet auf uns. Die Medina von Fes ist ein f\u00fcr au\u00dfenstehende undurchsichtiges Labyrinth an Gassen und G\u00e4sschen. Die Hauptaufgabe des F\u00fchrers ist darauf zu achten, dass sich niemand verl\u00e4uft und um zu verhindern, dass die Gruppe st\u00e4ndig angehauen wird. Jeder der uns etwas \u201eaktiv\u201c verkaufen will, wird von ihm b\u00f6se angeschaut. So k\u00f6nnen wir ziemlich unbel\u00e4stigt durch die G\u00e4sschen schlendern. Da unser letztes Essen das Fr\u00fchst\u00fcck war und es inzwischen 16 Uhr marokkanischen Zeit, was 17 Uhr spanischer Zeit entspricht, h\u00e4ngt der Magen weit unterhalb der Knie. Unser erster Stopp ist deshalb an einem Stand, um Fleischsemmel zu kaufen. Nicht alle trauen der marokkanischen Stra\u00dfenk\u00fcche, der ein und andere begn\u00fcgt sich mit Semmel pur. Auf unserer Besichtigungstour werden wir selbstverst\u00e4ndlich auch zu einer Teppichshow und in ein Ledergesch\u00e4ft gef\u00fchrt. Dies geh\u00f6rt einfach dazu. Die Verk\u00e4ufer sind aber relativ unaufdringlich, sodass ich es nicht schlimm finde. Es ist eine ganz andere Welt als bei uns. Ich war zwar schon mal hier, muss mich aber auch erst wieder eingew\u00f6hnen. Ich habe, bevor wir auf Tour gingen, den Betreiber unserer Riads gefragt, was passiert, wenn es in der Medina brennt. Er hat mir das interessante System, das haupts\u00e4chlich mit \u201eFirst Responder\u201c, den freiwilligen Helfern vor Ort arbeitet, erkl\u00e4rt. Ein Satz von ihm ist h\u00f6chst interessant. \u201eDu darfst nicht die westeurop\u00e4ische Vorstellung von Sicherheit als Ma\u00dfstab nehmen. Ein Marokkaner macht sich normalerweise nicht so viel Gedanken um Sicherheit und Absicherung. Wir leben hier nach dem Motto \u201awird schon gut gehen\u2019\u201c. Ich finde, man darf in Marokko, genauso wie in jedem anderen Land der Welt, generell keine deutschen Ma\u00dfst\u00e4be ansetzen. Einfach so nehmen wie es kommt und sich freuen, dass es anders ist als zu Hause. Dies ist die richtige Einstellung. Nicht jeder schafft das. Vor allem nicht, wenn es um Bier geht. Ein Teilnehmer ben\u00f6tigt jetzt unbedingt Bier. Wir sind mitten in der Medina in einem muslimischen Land. In Marokko wird der Umgang mit Alkohol zwar ziemlich liberal gehandhabt, aber unserem Guide f\u00e4llt beim besten Willen nicht ein, wo er in der Medina Bier herbekommen soll. Die Verzweiflung bei unserem Bierliebhaber wird immer gr\u00f6\u00dfer, ebenso, die bei dem Guide \u00fcber unsere Gruppe. Er ruft seine Frau an und bittet sie in die Neustadt zu fahren, dort Bier zu kaufen und dieses in unser Riad zu bringen. Dies ist dann doch nicht n\u00f6tig, da es im Riad Bier gibt. Im Innenhof unserer Unterkunft klingt unser erster Abend in Afrika mit einem marokkanischen Men\u00fc und Dosenbier aus.<\/p>\n<p>Die Kontrolle am Flughafen geht schnell. Kaum haben wir die Landekarten, die auch als \u201eStartkarten\u201c verwendet werden ausgef\u00fcllt, stehen wir schon auf dem Vorfeld. Ich gehe zum Flugplanb\u00fcro, um unseren Flugplan nach Marrakech aufzugeben und um zu bezahlen. Die anderen bereiten die Maschinen vor. \u00a0Als erstes erkl\u00e4rt mir der freundliche Herr, dass wir wahrscheinlich nicht nach Marrakech fliegen k\u00f6nnen, da der Luftraum gesperrt ist. \u201eThere is a special flight\u201c, sind seine Worte. Auf meine Frage, ob das der K\u00f6nig ist, antwortet er \u201esomething like that, but maybe he change his mind\u201c. \u201eNa hoffentlich\u201c denke ich und schaue ihm dabei zu, wie er hektisch mit allen m\u00f6glichen Leuten auf Arabisch telefoniert. Ich bin schon wieder dabei einen Plan B zu entwickeln. Mindestens so hektisch wie er suche ich nach meiner Unterkunftsliste in Essaouira.\u00a0Still spreche ich mein Mantra \u201esetze keine deutschen Ma\u00dfst\u00e4be an\u201c vor mich hin. Ich bin gerade dabei eine \u201eRundmail\u201c mit der Frage, \u201ewer hat freie Kapazit\u00e4t\u201c zu verfassen. Da kommt der erl\u00f6sende Anruf. Die wichtige Person hat ihre Meinung ge\u00e4ndert. Der Luftraum \u00fcber Marrakech ist wieder frei. Trotzdem ben\u00f6tige ich weiterhin mein Mantra. Ich habe noch nie jemanden erlebt, der so lange f\u00fcr das Ausstellen von acht Rechnungen ben\u00f6tigt. Ich habe das Gef\u00fchl, dass er sich bei jeder neuen Rechnung wieder einlernen muss. Es geht um die Summe von umgerechnet 7 \u20ac pro Maschine. Ich versuche, ihn davon zu \u00fcberzeugen, dass ich keine Rechnungen ben\u00f6tige und ihm das Geld einfach so gebe. Er kann dann in Ruhe, wenn er Zeit hat, die Rechnungen erstellen. Das Einzige was ich mit dem Vorschlag erreiche ist, dass es noch l\u00e4nger dauert. Er ist wirklich nett und sehr bem\u00fcht und erkl\u00e4rt mir deshalb in aller Ausf\u00fchrlichkeit, dass es doch besser ist, wenn ich die Rechnungen habe, au\u00dferdem ist er gleich fertig. Gleich ist relativ. Zu diesem Zeitpunkt war er bei Rechnung Nummer 3 von 8. Irgendwann war dann auch die Nummer acht erstellt und bezahlt. F\u00fcr mich ist die lange Wartezeit noch am angenehmsten. Das B\u00fcro ist klimatisiert. Der Rest der Gruppe br\u00e4t auf dem Vorfeld.<\/p>\n<p>Aufgrund des Wetters, es t\u00fcrmen sich die Cumulunimbuse \u00fcber dem mittleren Atlas, f\u00fchrt unsere Route zuerst Richtung K\u00fcste. Die erste Gruppe startet und macht nach dem Start eine Rechtskurve, weg von Fes. Ich wundere mich, da Robert f\u00fcr seine Gruppe immer die beste Sightseeingroute ausarbeitet. Dies ist ein genereller Unterschied zwischen Roberts und meiner Routenplanung. Er packt, so viel Sehensw\u00fcrdigkeiten wie nur m\u00f6glich, in seine Routen. Meine Routen ber\u00fccksichtigen nur, am Ziel zu sein bevor der Sprit aus ist. Heute haben aber wir Langsamen eindeutig die bessere Aussicht. Ich bitte nach dem Start um eine Linkskurve, die es uns erlaubt Fes von oben anzuschauen.<\/p>\n<p>Meknes und Khemisset sehen f\u00fcr mein europ\u00e4isches Auge aus der Luft wie St\u00e4dte aus. Dies \u00e4ndert sich schnell. H\u00e4user und Landschaft verschmelzen immer mehr. Die H\u00e4user haben die gleiche Lehmfarbe wie der Boden. Ich muss genau hinschauen, um die D\u00f6rfer zu erkennen. Nach guten drei Stunden kurzweiligem Flug kommt Marrakech in Sicht. 3.100 m Landebahn liegen vor uns. Der Heimatplatz von K., meinem Piloten, hat ganze 400 m. Jahrzehntelanges Fliegen auf einem Platz, bei dem man auf der Schwelle landen muss, ansonsten steht man im Acker, hinterlassen Spuren. Wir sitzen exakt auf der Schwelle und m\u00fcssen ca. 2 km bis zum Abrollweg rollen. Die Nummer 2 unserer Formation hat keine Chance. Er muss durchstarten und dreht noch eine Ehrenrunde.<\/p>\n<p>An der Abstellfl\u00e4che angekommen sehe ich, dass alle \u201eSch\u00e4fchen\u201c wieder vereint sind. Die 4 Flieger, die von Granada nach Marokko geflogen sind, stehen verzurrt da und Roberts Gruppe ist am Tanken. Es dauert, bis auch wir fertig sind. Dies liegt aber nicht an der Langsamkeit des Tankwarts, sondern daran, dass es einfach Zeit brauch 8 Maschinen mit Sprit zu versorgen und abzukassieren. Wegen der Bezahlung gibt es ein hin und her. Zuerst sagt der Tankwagenfahrer, dass mit Dirham, Euro oder US Dollar bezahlt werden kann. Dann wird er pl\u00f6tzlich bockig und will nur noch Dirham. Dann nimmt er doch wieder Euro. Bei so etwas stehe ich freundlich l\u00e4chelnd daneben und gebe ihm das, was er gerade haben m\u00f6chte. Diskutieren kostet nur Nerven und bringt nichts. Immerhin verabschiedet er sich freundlich und nimmt sogar zwei aus Roberts Gruppe in seinem Tankwagen mit zum Flugplanb\u00fcro.<\/p>\n<p>Wir kommen verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig schnell durch den Zoll, die Grenzpolizei oder wer auch immer zwischen uns und dem Ausgang steht. A. hat es geschafft, einen \u201eNichtuniformierten\u201c, das sind die Wichtigen, davon zu \u00fcberzeugen, dass wir uns nicht in die Schlange stellen, sondern zu ihm ins B\u00fcro kommen. \u00dcberraschend schnell stehen wir vor dem Flughafen und steigen in das Taxi. Wir fahren in die Kasbah zu Hans. Hans stammt aus dem oberbayrischen Nachbarort von Robert und mir und ist der Liebe wegen vor vielen Jahren in Marrakech h\u00e4ngen geblieben. Hier betreibt er mit seiner Frau Saba zwei Riads (<a href=\"http:\/\/www.riadsaba.com\/de\/\">http:\/\/www.riadsaba.com\/de\/<\/a> <a href=\"http:\/\/www.riad-johenna.com\">http:\/\/www.riad-johenna.com<\/a>). F\u00fcr unseren urspr\u00fcnglichen Ankunftstag haben die beiden das Riad Saba und das Nachbarriad f\u00fcr uns freigehalten. Da wir vier Tage \u00fcberf\u00e4llig sind und das Saba inzwischen voll ist, hat Hans seine ganzen Riadbesitzer-Kollegen aktiviert. Wir sind nun auf 5 Unterk\u00fcnfte verteilt. Au\u00dfer den drei, die im Johenna in der Medina wohnen sind wir alle in der Kasbah untergebracht.<\/p>\n<p>Hans empfiehlt uns ein Lokal. \u201eIst zwar ein Touristenlokal, aber sie haben ganz gute K\u00fcche und vor allem Platz f\u00fcr alle\u201c. Mit allen drei Punkten hat er recht, was er allerdings verschwiegen hat ist, dass die ganze Zeit eine marokkanische 2 Mann Band ohrenbet\u00e4ubende Musik macht. Ein optimales Restaurant f\u00fcr Paare, die sich nichts mehr zu sagen haben. Zuerst versuche ich, mich zu unterhalten, gebe dies aber schnell wieder auf. Bin leider nicht gut im Lippenlesen. Daf\u00fcr probiere ich die \u201eHundetechnik\u201c. Ich habe gelesen, dass Hunde selektiv Ger\u00e4usche ausblenden k\u00f6nnen und nur das h\u00f6ren, was sie h\u00f6ren wollen. Meine Hunde konnten bei dem gr\u00f6\u00dften L\u00e4rm schlafen, sobald aber ein Papier, in dem Futter sein k\u00f6nnte, geraschelt hat, standen sie bereit. Ich konzentriere mich voll darauf, die Musik nicht zu h\u00f6ren. Leider funktioniert es bei mir nicht. Langsam macht mich der Krach aggressiv. Inzwischen haben alle gegessen und die meisten werden langsam m\u00fcde, sodass wir, bevor ich anfange, die Musiker zu schlagen, aufbrechen. Beim anschlie\u00dfenden Spaziergang durch das n\u00e4chtliche Marrakech k\u00f6nnen sich meine Ohren wieder etwas erholen.<\/p>\n<p>Dass wir alle verstreut wohnen, kann als Vor- oder Nachteil aufgefasst werden. Vorteil ist, dass sich alle mal voneinander erholen k\u00f6nnen. Nachteil ist, dass etwas fehlt. Inzwischen haben wir uns so aneinander gew\u00f6hnt, dass es fast einsam ist, wenn nicht alle um einen herum sind. Der heutige Tag ist frei. Robert und ich genie\u00dfen den Morgen auf der Dachterrasse unseres Riads zusammen mit dem Pilotenpaar A. und M.. Ich k\u00f6nnte ewig hier sitzen. Ein sch\u00f6nes Fr\u00fchst\u00fcck, die Sonne auf der Nase, nette Unterhaltung und kein L\u00e4rm. Die musikalische Darbietung von gestern Abend hat mich die halbe Nacht in meinen Tr\u00e4umen verfolgt.<\/p>\n<p>Robert und ich ziehen uns auf unsere eigene Veranda, die zu unserem Zimmer geh\u00f6rt, zur\u00fcck. Wir m\u00fcssen f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage planen. Gerne w\u00fcrden wir noch ein oder zwei N\u00e4chte in Marokko bleiben und dann in zwei \u201eVielflugtagen\u201c nach Hause fliegen. Leider bleibt es bei \u201ew\u00fcrden wir gerne\u201c, da der Wind wieder zunimmt. F\u00fcr Morgen sind perfekte Flugbedingungen vorhergesagt, dann wird es schon wieder kritisch. Schade \u2013 aber so ist es nun mal beim UL fliegen. Wir sind keine Allwetterflieger, aber genau das macht ja den Reiz aus. Per \u201eRundSMS\u201c laden wir zum Treffen am Abend in das Caf\u00e9 Argana. Genau in dieses Touristencaf\u00e9, in dem beim Anschlag am 28.04.2011 17 Menschen ums Leben kamen. Dies ist mir in diesem Moment aber nicht bewusst. Erst als wir am Eingang durch Metalldetektoren gehen m\u00fcssen, erinnere ich mich daran. Es f\u00fchrt mir vor Augen, wie nahe Freud und Leid beieinander liegen. Ich mache mir wieder bewusst, dass man sich viel mehr Freuen soll. Freuen, dass ich so privilegiert bin einfach mal schnell nach Marokko zu fliegen, freuen, dass ich gesund bin, freuen, weil ich wei\u00df, dass ich auch morgen Geld habe, um Essen zu kaufen. Ich will mich nicht mehr \u00fcber Nichtigkeiten \u00e4rgern. Daran denke ich, als Robert verk\u00fcndet, dass wir schon morgen den Heimflug antreten m\u00fcssen. Alle arrangieren sich damit, dass es, au\u00dfer f\u00fcr die \u201eAusrei\u00dfer\u201c nur ein kurzer Aufenthalt in Marokko ist. Fast jeder hat sich bereits selbst das Wetter angeschaut und kam wahrscheinlich zu der gleichen Erkenntniss wie wir.<\/p>\n<p>Da wir den ganzen Nachmittag organisiert und geplant haben, ist Marrakech leider ziemlich an uns vor\u00fcbergegangen. Deshalb g\u00f6nnen wir uns jetzt das, was Marrakech, zumindest f\u00fcr die Touristen, ausmacht. Den Dejeema el fna, den Gauklerplatz, mit all seinen Gark\u00fcchen und Gauklern. Wohl wissend, dass wir vermutlich \u00fcber den Tisch gezogen werden, setzen wir uns zu einigen anderen aus der Gruppe. Soweit ich es beurteilen kann, gibt es in den Gark\u00fcchen vier Arten von Essen. Tajine, Hammelkopf, so eine Art Muschelsuppe und Fleischspie\u00dfe. Wir sitzen bei den Spie\u00dfen. Auffallend ist, dass es mehr \u201eKundenanwerber\u201c als K\u00f6che gibt. Irgendwie geh\u00f6rt es dazu, sich hier mit s\u00e4mtlichen Touristen der Stadt zu treffen, zu essen und daf\u00fcr ein bisschen zu viel zu bezahlen.<\/p>\n<p>Wir treffen uns am Flughafen. Jede &#8222;Wohngruppe&#8220; kommt mit einem eigenen Taxi. Die Alleinflieger k\u00fcmmern sich nicht darum, ob alle da sind, sie st\u00fcrmen schon mal los. Bringt ihnen allerdings nichts, da sie an der Security h\u00e4ngen bleiben. Nachdem, nach langem warten, diese H\u00fcrde \u00fcberwunden ist, kommt wieder die obligatorische Passkontrolle. Als die H\u00e4lfte kontrolliert ist und auf dem Weg zum Flugplanb\u00fcro f\u00e4llt dem Beamten ein, dass wir in Marrakech die Ausreise machen m\u00fcssen und nicht, wie geplant am Zwischenlandeort. Alle m\u00fcssen wieder zur\u00fcckkommen. Es dauert, bis jeder Pass begutachtet und gestempelt ist. Ich erinnere mich daran, dass ich mich nicht \u00fcber Nichtigkeiten aufregen will. Wir sind in einem klimatisierten Raum, es gibt St\u00fchle, eine Toilette und wir haben was zu trinken dabei. Also ist alles gut. Irgendwann wird er fertig sein und dann geht es weiter. So ist es auch. Leider stoppt es dann schon wieder im Flugplanb\u00fcro. Meine westliche Denkweise redet mir ein, dass wenn drei Leute f\u00fcr eine Arbeit da sind, die sonst nur eine Person macht, es dann 3x mal so schnell geht. Weit gefehlt. Der Herr in Fes war ein Blitz im Vergleich zu Marrakech. Ich merke ganz schnell, dass es mindestens 5x so lange dauert, wenn 3 Leute das gleiche machen, da sie die meiste Zeit damit besch\u00e4ftigt sind sich gegenseitig vom Arbeiten abzuhalten. Aufgrund der Stimmlage und dem Geschrei der einen Dame erwarte ich, dass sie sich gleich alle an die Gurgel gehen. Da das nicht passiert, gehe ich jetzt davon aus, dass dies der normale Umgangston ist. Nach langer Zeit der Geduld sind die Flugpl\u00e4ne aufgegeben. Die schnelle Gruppe fliegt zum Tankstopp nach Tanger. Wir Langsamen haben Rabat geplant. Tanger ist au\u00dferhalb unserer Reichweite. Rabat meldet marginale Sicht und wir haben keine Reserven zum Ausweichen, falls dies so bleibt. Deshalb entscheiden wir uns f\u00fcr Fes.<\/p>\n<p>In Marrakech ist die Bahn 10 in Betrieb. Allerdings nur f\u00fcr den landenden Verkehr und f\u00fcr den startenden IFR Verkehr. Sichtflieger d\u00fcrfen nicht auf der 10, die Richtung Stadt geht, starten. So wie es scheint, ist der K\u00f6nig oder ein Mitglied der K\u00f6nigsfamilie da. Zumindest steht eine Maschine, die wichtig ausschaut, auf dem Vorfeld und man darf sich ihr auf gar keinen Fall n\u00e4hern. Heute wird es bestimmt keine Ausnahme geben. Wir warten geschlagene 1,5 Stunden am Rollhalt, bis wir endlich in der Luft sind. So kann man auch Sprit verbraten und vor allem werden wir selbst gebraten bei den Temperaturen. Geschlagene 5 Stunden nachdem wir am Flughafen eingetroffen sind, heben wir ab. Au\u00dfer uns ist noch eine franz\u00f6sische Fliegergruppe mit ca. 20 Echo-Maschinen unterwegs. Und zwar auf Gegenkurs. Die Franzosen fliegen auf genau der gleichen VFR Route nach Marrakech, auf der wir von dort wegfliegen. Eigentlich hatten wir ein anderes Routing in unserem Flugplan. Diesen hat die schreiende Dame vom Flugplanoffice aber gleich zerrissen. Warum wei\u00df ich nicht. Unsere Gruppe hat keine Ber\u00fchrung mit den Franzosen. Wir halten uns nicht an die VFR Routen. Wir k\u00fcrzen ab, wo es nur geht. Nach den 1,5 Stunden am Rollhalt sind mir die Routen egal. Mich interessiert nur, dass allen Maschinen der Sprit bis Fes reicht. \u00dcber Funk h\u00f6ren wir auf der Quasselfrequenz, dass die Gruppe von Robert einige Begegnungen mit den Franzosen hat. Normalerweise sucht die Gruppe immer W., den Katanapiloten. W. geht immer verloren. Wann immer wir die schnelle Gruppe h\u00f6ren, geht es darum, wo W. ist. Der Running Gag meiner Gruppe ist inzwischen \u201ewo ist W.\u201c. Heute ist es anders. Heute lautet die Frage: \u201eWo ist der n\u00e4chste Franzose? \u00dcber uns, unter uns oder genau auf Kollisionskurs?\u201c Wirklich begreifen kann ich die marokkanische Routenplanung nicht. Halbkreisflugh\u00f6hen scheinen auch nicht \u00fcberall bekannt zu sein. Uns machen die Franzosen keine Sorgen, daf\u00fcr der Sunset in Trebujena. Es wird verdammt eng. Wenn, in Fes alles schnell geht, k\u00f6nnen wir es noch schaffen. Aber wir m\u00fcssen erst mal in Fes sein. Der Flug zieht sich wie Kaugummi. Trotz Abk\u00fcrzungen sind wir 3 h 18 in der Luft.<\/p>\n<p>Ich kann es kaum glauben, in Fes l\u00e4uft alles wie am Schn\u00fcrchen. Der Tanker mit dem Handpumpenanh\u00e4nger steht bereit. Dem Beamten, der mal wieder die Ausweise sehen will, dr\u00fccke ich meinen Pass in die Hand und verschwinde mit einem Herren vom Flugplanoffice im Selbigen. In zwei Minuten ist der Flugplan aufgegeben. Ich warte auf die Bezahlzeremonie. Dann traue ich kaum meinen Ohren. Er fragt mich, ob ich die Rechnungen brauche. \u201eNein, brauche ich nicht\u201c ist meine Antwort. Er rechnet 7 \u20ac x 4, was ca. 300 Dirham entspricht. Diese gebe ich ihm. Dann kommen doch noch alle m\u00f6glichen Uniformierten und Nichtuniformierten, die Papiere sehen wollen. Er redet kurz auf Arabisch mit ihnen und sie verschwinden wieder. Dann f\u00e4hrt er mich zur\u00fcck zu den anderen, die inzwischen eine unglaubliche Tanktaktik entwickelt haben. Einer h\u00e4lt die Zapfpistole in den Tank, einer pumpt, einer bezahlt. Der Tankwagenfahrer f\u00e4hrt, wenn eine Maschine voll ist, zur n\u00e4chsten und weiter geht das Speedtanken. 30 Minuten nach Touchdown sind wir wieder startklar. Leider ist auch klar, dass wir es nicht mehr vor Sunset nach Trebujena schaffen. Was machen? Wir w\u00e4gen ab. M\u00f6glichkeit 1 ist, dass wir nach Tanger oder Tetouan fliegen und dort \u00fcbernachten. Dagegen spricht der Wind, der ab heute Nacht wieder sehr stark wird. Sowohl f\u00fcr Tanger als auch f\u00fcr Tetouan sind 30 Knoten Wind mit B\u00f6en von bis zu 60 Knoten angesagt. Da m\u00f6chte ich heute Nacht keine Maschine im Freien stehen haben. Es bleibt nur M\u00f6glichkeit 2. Wir bleiben in Fes und hoffen, dass wir es morgen trotz Starkwind nach Spanien schaffen. Ansonsten m\u00fcssen wir bis Samstag bleiben, denn erst da wird es besser. Heute ist Dienstag. Dar\u00fcber machen wir uns dann morgen Gedanken, wenn es so weit ist. Jetzt ben\u00f6tigen wir erst mal ein Hotel. Dies ist mit einer kleinen Gruppe von 6 Personen \u00fcberraschend einfach. Wir ben\u00f6tigen nur 5 Zimmer anstelle von 13 Zimmern. Wir m\u00f6chten morgen fr\u00fch starten, deshalb entscheiden wir uns f\u00fcr ein gro\u00dfes Touristenhotel in der Neustadt. Nicht sch\u00f6n aber praktisch. Mit einem klick habe ich gebucht und wir machen uns auf den Weg zur Passkontrolle. Daf\u00fcr ben\u00f6tigt man einen Pass. Leider finde ich diesen nicht. Ich suche und suche und suche. Nachdem ich fertig bin, meine Tasche zu durchsuchen, macht A. damit weiter. Leider findet auch sie nichts. Das kann doch nicht sein. Ich habe ihn vorhin noch gehabt. K. und M. gehen den langen \u201eWanderweg\u201c zur\u00fcck zum Flugzeug und stellen dieses komplett auf den Kopf. Auch ohne Erfolg. Ich schaue mir den Transitbereich an. Die B\u00e4nke sehen ganz gem\u00fctlich aus. Bevor ich mich dort wohnlich einrichte, gehe ich nochmals zum Flugplanoffice. Vielleicht habe ich ihn dort irgendwo hingelegt. Die Dame im Office durchsucht mit mir das ganze B\u00fcro. Wir finden nichts. Sie telefoniert und versucht rauszufinden, wer auf dem Vorfeld die P\u00e4sse kontrolliert hat. Vielleicht hat der Beamte ihn aus Versehen eingesteckt. In dem Moment bekomme ich eine SMS. Mein Pass ist da! Nicht der Beamte hat ihn, sondern K. hatte ihn in seiner Tasche. Wahrscheinlich hat der Beamte ihm beide P\u00e4sse, seinen und meinen, gegeben und er hat beide eingesteckt ohne zu merken, dass es zwei sind. In der Eile, in der wir vorhin waren, ist dies kein Wunder. Ich habe Gl\u00fcck. Ich muss nicht im Transitbereich bleiben und kann heute Nacht gem\u00fctlich im Hotelbett schlafen.<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-1534 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/abenteuerpiloten.de\/?attachment_id=1473'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/abenteuerpiloten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/648FE937-5DA9-4E7D-8261-9977F9D3EEE6-150x150.jpeg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1473\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1473'>\n\t\t\t\t\u00fcber der Stra\u00dfe von Gibraltar\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/abenteuerpiloten.de\/?attachment_id=1460'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/abenteuerpiloten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/42860165_10156399574972626_3556538383457058816_n-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1460\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1460'>\n\t\t\t\t\u00fcber der Stra\u00dfe von Gibraltar\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/abenteuerpiloten.de\/?attachment_id=1459'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/abenteuerpiloten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/42876452_10156399574867626_5622532319869927424_n-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1459\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1459'>\n\t\t\t\t\u00fcber Fes\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/abenteuerpiloten.de\/?attachment_id=1456'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/abenteuerpiloten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/42904366_10156399574847626_47868110593589248_n-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1456\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1456'>\n\t\t\t\tMarokkanische Landschaft\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/abenteuerpiloten.de\/?attachment_id=1455'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/abenteuerpiloten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/43367853_10156416716817626_7399264048597958656_n-150x150.jpg\" 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href='https:\/\/abenteuerpiloten.de\/?attachment_id=1464'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/abenteuerpiloten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/43555411_10215023572515835_7685312113211867136_o-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1464\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1464'>\n\t\t\t\tMarokkanische Landschaft\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/abenteuerpiloten.de\/?attachment_id=1482'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/abenteuerpiloten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/62C5F413-E059-47AA-B4BE-897145E07BC7-150x150.jpeg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1482\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1482'>\n\t\t\t\tMarokkanische Landschaft\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/abenteuerpiloten.de\/?attachment_id=1481'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/abenteuerpiloten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/A1E6B4F8-F113-4718-ADF5-A5B8FD8A1CDA-150x150.jpeg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1481\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1481'>\n\t\t\t\tMarokkanische Landschaft\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/abenteuerpiloten.de\/?attachment_id=1486'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" 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class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/abenteuerpiloten.de\/?attachment_id=1484'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/abenteuerpiloten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/ACEFDF6C-8B56-424D-9ACB-3041887CD935-150x150.jpeg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1484\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1484'>\n\t\t\t\tEindr\u00fccke aus Fes\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/abenteuerpiloten.de\/?attachment_id=1515'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/abenteuerpiloten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/876F5BCD-E023-4B44-83B4-06B09BD5073F-150x150.jpeg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" 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Marrakech\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/abenteuerpiloten.de\/?attachment_id=1487'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/abenteuerpiloten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/4A282EE7-3469-45F6-9238-91F2F9D48C7C-150x150.jpeg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1487\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1487'>\n\t\t\t\tEindr\u00fccke aus Marrakech\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/abenteuerpiloten.de\/?attachment_id=1451'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/abenteuerpiloten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/43288367_10156416716887626_7009997014939205632_n-150x150.jpg\" 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