{"id":100,"date":"2014-06-13T16:21:05","date_gmt":"2014-06-13T14:21:05","guid":{"rendered":"http:\/\/abenteuerpiloten.de\/?page_id=100"},"modified":"2021-06-06T21:46:07","modified_gmt":"2021-06-06T19:46:07","slug":"marokko-2014","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/abenteuerpiloten.de\/?page_id=100","title":{"rendered":"MAROKKO 2014"},"content":{"rendered":"<div class=\"page\" title=\"Page 2\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Nordafrika, Marokko, tausendundeine Nacht. Wir haben einen Traum. Wir wollen das uns bis dato\u00a0unbekannte Land mit allen Sinnen in uns aufnehmen. Sehen, riechen, schme- cken und f\u00fchlen im offenen Trag- schrauber. Wir tr\u00e4umen von gro\u00dfen St\u00e4dten und menschenleeren Gebie- ten, von Meer und hohen Bergen, von Mittelalter und Neuzeit. Wir machen uns dran, unseren Traum wahr wer- den zu lassen.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"column\" style=\"text-align: justify;\">\n<p>Um 12.45 Uhr Lokalzeit heben wir ab, verlassen Spanien, verlassen Europa. Was wird uns wohl erwarten? Der Flug \u00fcber die Meerenge ist span- nend. Wir schweben zwischen Mit- telmeer und Atlantik von Kontinent zu Kontinent! Wir strahlen mit unseren gelben Schwimmwesten um die Wette. Nach 45 Minuten Bauchkribbeln und Vorfreude setzen wir um 12.30 Uhr marokkanischer Zeit in Tanger auf. Benaissa Boulmane, unser marokkanischer Kontaktmann, erwartet uns freudig. Wir f\u00fcllen die Einreisepapiere aus.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"column\" style=\"text-align: justify;\">\n<p><span style=\"color: #ff9900;\">Heike<\/span><\/p>\n<p>Bei \u201eBeruf\u201c gebe ich wahrheitsgem\u00e4\u00df Flugbegleiterin an, was er mit \u201every good, very good\u201c kom- mentiert und zu Robert sagt \u201eand you are pilot\u201c. Somit ist die Hierarchie gekl\u00e4rt. Kurz darauf sind wir wieder in der Luft. N\u00e4chstes Ziel Rabat, die Hauptstadt, unsere erste Begegnung mit dem marokkanischen Leben. Bei 20 Grad macht das offene Fliegen so richtig Spa\u00df. Wir \u00fcberfliegen ein Gebiet, \u00e4hnlich dem andalusischen Huelva. Gew\u00e4chshaus an Gew\u00e4chshaus, nur gedeihen dort Bananenstauden statt Erdbeeren.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"column\" style=\"text-align: justify;\">\n<p><span style=\"color: #ff9900;\">Robert<\/span><\/p>\n<p>In Marokko muss grunds\u00e4tzlich mit Flugplan geflogen werden. Tanger Tower \u00fcbergibt uns an Casa Control, wechseln wir auf die Frequenz von Rabat Approach. Dort versuche ich fast eine Stunde lang erfolglos, uns anzumelden. Bei Casa Control erreiche ich auch niemanden mehr, und so fliegen wir einfach weiter Richtung Rabat. Kurz vor dem Flug- hafen kommt eine Antwort. Keine f\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter landen wir auf dem riesigen Flughafen, der milit\u00e4risch und zivil genutzt wird. Am Haupt- stadtflughafen habe ich regen Betrieb erwartet. Doch auf dem ganzen Vor- feld sind wir mit unserem Tragschrauber die einzigen. Wir erfahren, dass Marokkos Flugh\u00e4fen, mit Ausnahme von Casablanca, Marrakech und Agadir, schwach frequentiert sind.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"column\" style=\"text-align: justify;\">\n<p>W\u00e4hrend Avgas aus dem Tankwagen in den Tank flie\u00dft, kommt ein Herr vom Royal Air Club und fragt, ob er uns helfen kann. Ruckzuck steht unser Gyro im Hangar und wir wer- den nach Rabat ins Hotel gefahren.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff9900;\">Heike<\/span><\/p>\n<p>Unsere erste Nacht in Afrika ist von der Nahrungssuche dominiert. Ich habe im Reisef\u00fchrer gelesen, dass es in der Medina von Rabat ein traditionelles Restaurant geben soll. Voller Vorfreude auf Couscous und Tajine machen wir uns auf den Weg \u2013 doch leider hat das Res- taurant geschlossen, eine Alternative ist nicht in Reichweite. Halb verhungert schleppen wir uns an einen Imbiss und essen Brathendl mit Pommes. Na super. Das h\u00e4tten wir auch zu Hause haben k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"column\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ff9900;\">Robert<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am n\u00e4chsten Morgen wollen wir \u00fcber Beni Mellal nach Marrakesch fliegen. Der Weg aufs Vorfeld gestaltet sich, wie \u00fcberall in Marokko, problemlos. Ich habe von vielen, die schon mit dem Flugzeug in Marokko waren, geh\u00f6rt, dass es n\u00fctzlich ist eine Pilotenuniform zu tragen. Heike und ich sehen eher aus wie etwas verwahrloste Abenteurer, woran sich aber niemand st\u00f6rt. Es hat sich schnell herum gesprochen, dass da ein etwas seltsames Flugge- r\u00e4t eingeschwebt ist. Nach der Flugplanaufgabe sind wir gerade dabei unser Gep\u00e4ck zu verstauen, als eine uniformierte Dame vorgefahren kommt und uns dar\u00fcber informiert, dass wir leider nicht nach Beni Mellal fliegen k\u00f6nnen, da der Platz am Wochenen- de geschlossen ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ff9900;\">Heike <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich fahre mit ihr zum Tower, um einen neuen Flugplan aufzugeben. Leila erz\u00e4hlt, dass sie Fluglotsin ist, in Rabat sowohl f\u00fcrs Milit\u00e4r als auch f\u00fcr die zivile Luftfahrt zu- st\u00e4ndig. Mit ihren Kollegen habe sie sich fast darum gepr\u00fcgelt, wer zu uns fahren darf. Alle wollen den Tragschrauber aus der N\u00e4he sehen. Sie hilft mir, eine Alternativroute nach Marrakech zu finden. Das Problem an einem MTOsport ist, dass man sich nach sp\u00e4testens drei Stunden Gedanken \u00fcber einen Tankstopp machen muss. Je nach Wind k\u00f6nnen das auch mal nur 200 Kilometer sein. Die neue Route f\u00fchrt uns nach Tit Mellil bei Casablanca, Marokkos einzigem Flugplatz, auf dem keine gro\u00dfen Flugzeuge landen k\u00f6nnen. Leila chauffiert mich zur\u00fcck zu Robert und unserem Gyro. Auf dem Weg dorthin unterhalte ich mich \u00fcber Funk mit Yassim, dem Towerlotsen. Er erz\u00e4hlt mir, dass er einen Bruder in Deutschland hat.<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 3\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Nach dem Start unterhalten wir uns auf Deutsch auf der Frequenz von Rabat. Bei jedem anderen gro\u00dfen Flughafen wohl unvorstellbar.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff9900;\">Robert<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir setzen unseren Flug \u00fcber einsame Hochebenen in die Millionenstadt Casablanca, von allen nur Casa genannt, fort. Am Tit Mel- lil Airport gibt es einen freundlichen Empfang durch die Mitglieder des Royal Air Club. Casa ist garantiert einen Besuch wert, nur haben wir leider keine Zeit daf\u00fcr. Zehn Tage sind knapp, und wir m\u00f6chten auf jeden Fall zwei Tage in Marrakesch bleiben und \u00fcber den Hohen Atlas fliegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir bekommen die Genehmigung, abseits der VFR-Route entlang der K\u00fcste zu fliegen, so kommen wir direkt an der Hassan-II.-Moschee vorbei. Mit 210 Metern ist ihr Minarett das derzeit h\u00f6chste der Welt \u2013 und wir fliegen 50 Fu\u00df unterhalb der Spitze! Nachdem wir Casa hinter uns gelassen haben, geht es mit Kurs S\u00fcdost ins einsame Landesinnere bis nach Marrakech. Den Anflug dort teilen wir uns mit Easyjet, Condor und Royal Air Maroc.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"column\" style=\"text-align: justify;\">\n<p><span style=\"color: #ff9900;\">Heike<\/span><\/p>\n<p>Im Anflug, wir haben l\u00e4ngst die Landefreigabe und schweben weit \u00fcber der Schwelle, fragt der Lotse nerv\u00f6s, ob wir schon im Short Final sind. Ich nenne ihm unsere Position und sage noch dazu, dass wir eben h\u00f6her anfliegen als ein Flugzeug. In diesem Moment hat er uns im Blick und es kommt glucksend, mit unter- dr\u00fccktem Lachen \u00fcber Funk: \u201eYes, now I see you! You look funny!\u201c<\/p>\n<p>Nachdem wir die obligatorischen Landekarten ausgef\u00fcllt und ein fiktives Hotel eingetragen haben, sind wir schon im Ankunftsterminal. Das Wichtigste f\u00fcr die Beamten ist das Hotel. Es ist egal ob man dort wohnt oder nicht, es muss etwas im Feld stehen.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"column\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Marrakech bietet alles auf einmal. Es ist faszinierend und absto\u00dfend zugleich. Reichtum und Luxus treffen auf Armut. Ein Leben wie vor 500 Jahren, traditionell und zugleich mo- dern. All das, was ich mir unter Marokko vorgestellt habe, ist hier auf engstem Raum vereint. In den letzten Jahren von Touristen aus aller Welt als Urlaubsdestination entdeckt und \u00fcberschwemmt, hat es sich doch seine Urspr\u00fcnglichkeit erhalten. In Marrakech bleiben wir zwei N\u00e4chte, tauchen ein und lassen uns treiben. Djemaa el Fna, der Gauklerplatz, die Souks, die Medina, die Kasbah \u2013 sehen, riechen, staunen. Am zweiten Abend fallen wir todm\u00fcde ins Bett. Bereits um 5:30 Uhr sind wir am Flughafen. Wir wollen \u00fcber den Hohen Atlas nach Ouarzazate.<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 3\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\" style=\"text-align: justify;\">\n<p><span style=\"color: #ff9900;\">Robert<\/span><\/p>\n<p>Am Viertausender Djebel Toubkal vorbei \u00fcber den Pass Tizi n\u2018Tichka ins Draa-Tal. Ein Traum wird wahr. Der Pass liegt auf 2260 Metern. Um 7 Uhr sind wir airborne. Es hat schon jetzt 25 Grad, wir haben zu- n\u00e4chst eine gute Steigleistung von 3 m\/s. Als der Pass in Sicht ist, steigen wir auf 9000 Fu\u00df. Ich freue mich auf den \u00dcberflug. Links und rechts von uns die hohen Gipfel, der Pass direkt vor uns und immer noch liegt leichtes Steigen an. Alles easy&#8230; bis es abw\u00e4rts geht. Der Pass wirkt wie eine D\u00fcse, der Wind pfeift durch. An H\u00f6he halten ist nicht mehr zu denken. Mit 5 m\/s geht es nach unten. Jetzt bleibt nur noch eins: Raus aus dem Atlas-gebirge und zur\u00fcck nach Marrakech.<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 4\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Einerseits ein bisschen traurig, andererseits froh, die richtige Entscheidung getroffen zu haben, beschlie\u00dfen wir, den Hohen Atlas so weit wie m\u00f6glich zu umfliegen, um auf anderem Weg ins Draatal zu kommen. Bei 38 Grad knien wir am Boden \u00fcber den Karten. Zweiter Versuch, ins Draatal zu gelangen. Westlich an den Bergen entlang geht es nach Agadir. Als wir um die Ecke biegen, l\u00e4sst der S\u00fcdwind unsere Groundspeed in den Keller sinken. Ein zweites Mal an diesem Tag treffen wir die Ent- scheidung abzudrehen. Diesmal an den Atlantik, nach Essaouira.<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 4\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><span style=\"color: #ff9900;\">Heike<\/span><\/p>\n<p>Essaouira ist ein nettes Fischerdorf mit langen Sandstr\u00e4nden. M\u00f6wen klauen Fisch an den Verkaufs- st\u00e4nden. An einem Geldautomaten sammele ich liegen gebliebene Belege auf. Wir haben n\u00e4mlich ein klei- nes Problem: Tankrechnungen m\u00fcs- sen bar bezahlt werden. Wird in Dinar bezahlt, verlangt die Tankgesellschaft die Umtausch- oder Abhebequittung. Dies soll verhindern, dass Drogengeld in Sprit umgesetzt wird. Da wir in Marrakesch Geld ohne Quittung ab- gehoben haben und alle Euros aus- gegeben sind, stecken wir eben die gefundenen Belege ein.\u00a0Von Essaouira \u00fcber Taroudant nach Ouarzazate: So k\u00f6nnten wir auf \u201eebenen Weg\u201c ins Draatal kommen. Guter Plan, nur nicht umsetzbar. Um in Taroudant zu landen, bedarf es der Genehmigung des Provinzgouverneurs. Diese haben wir nicht \u2013 und auch keine Zeit, darauf zu warten. Weiter s\u00fcdlich geht\u2019s somit f\u00fcr uns nicht mehr. Mit etwas Wehmut fliegen wir zur\u00fcck nach Marrakesch. Wenn wir schon nicht mit dem Gyro ins Draatal kommen, dann eben mit dem Auto!Die Fahrt ist beeindruckend. Wilde Natur, kleine Orte und Souvenir- verk\u00e4ufer mit auffallend gleichem Angebot an Steinen und Keramik \u2013 made in China oder Marokko? Uns ist klar, dass wir wiederkommen, dann mit mehr Zeit und unserem Flugger\u00e4t.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff9900;\">Robert<\/span><\/p>\n<p>In Marrakesch wird dem VFR Verkehr fast immer die Bahn 28 zugewiesen, um den Verkehr von der Stadt frei zu halten. Ich frage, ob wir \u00fcber die 10 starten d\u00fcrfen und be- komme daf\u00fcr das Okay. Kurz nach dem Start werden wir aufgefordert, nach Norden abzudrehen, um den Anflug frei zu machen. Wir sind direkt \u00fcber dem Djemaa el Fna und der Me-dina. Beeindruckend!<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 4\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Der Flug nach F\u00e8s verl\u00e4uft ruhig, bis wir pl\u00f6tzlich einen gro\u00dfen Flug- hafen unter uns haben, der weder in der Karte noch im Garmin zu finden ist. Sinnest\u00e4uschung? H\u00f6henkoller? F\u00e8s ist doch noch 30 Kilometer weit weg. Schnell abdrehen und hoffen, dass uns keiner gesehen hat.<\/p>\n<p>Heike: Angekommen in F\u00e8s, werden wir im Flugplanb\u00fcro freudig erwartet. Selbstverst\u00e4ndlich haben uns die Lotsen vom benachbarten Milit\u00e4rplatz Meknes bemerkt und mitgeteilt, dass sich da wohl mal wieder jemand verflogen hat. Der Herr erz\u00e4hlt uns grinsend, dass es ab und zu vorkommt, dass Flugzeuge in Me- knes landen \u2013 im festen Glauben, F\u00e8s erreicht zu haben. Beide Pl\u00e4tze liegen s\u00fcdlich der jeweiligen Stadt und haben dieselbe Bahnausrichtung. Auch in F\u00e8s bleibt uns nur eine Nacht des Sehens, Riechen und Schmeckens.<\/p>\n<p>Am Morgen fliegen wir durchs Rif Gebirge nach T\u00e9touan. Unter uns taucht ein von Bergen umgebener See auf. Oh je, wir haben uns wieder verflogen: Das ist der Tegernsee mit Wallberg und Hirschberg. Das Rif erinnert stellenweise an die Voral- penlandschaft. \u00dcber Chefchaouen, der \u201eDrogenhauptstadt\u201c, drehen wir ein paar Kreise. In der Nachmittags- sonne leuchten die blauen H\u00e4user. Im Rif Gebirge wird seit jeher Hanf angepflanzt. Obwohl verboten, leben 80 000 Menschen in Marokko davon.<\/p>\n<p>In T\u00e9touan haben wir nur Zeit f\u00fcr einen kurzen Tankstopp. Der \u201eTankfassfahrer\u201c bringt nicht nur Sprit, sondern auch frischen Minze-Tee. Die Polizeibeamten fotografieren sich gegenseitig mit dem Tragschrauber. Zeit daf\u00fcr haben sie reichlich, denn nur zweimal pro Woche geht ein Flug- zeug nach Amsterdam. Ob das Ziel nun Zufall ist oder nicht, dar\u00fcber wollen wir nicht spekulieren. Wir liegen in der Sonne, lassen uns den k\u00fchlen Wind um die Nase wehen.<\/p>\n<p>Unsere letzte Nacht in Tanger ist angebrochen. Benaissa Boulmane l\u00e4sst uns nur mit dem Versprechen\u00a0zur\u00fcck fliegen, dass wir bald wieder\u00a0kommen. Abgemacht!<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nordafrika, Marokko, tausendundeine Nacht. Wir haben einen Traum. Wir wollen das uns bis dato\u00a0unbekannte Land mit allen Sinnen in uns aufnehmen. 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